25. Oktober 2018

Was macht ein gutes Unternehmens-Logo aus?


Vielleicht sind Sie der beste Dienstleister in Ihrer Umgebung, Ihre Mitarbeiter waren schon in namhaften Konzernen tätig oder Sie haben innovative Produkte vorzuweisen. Dass ihr Geschäft dennoch nicht zufriedenstellend läuft, könnte auch am Logo aus dem Baukasten liegen, das Sie zur Unternehmensgründung beiläufig online generiert haben. Ein Logo ist das Kennzeichen jedes Unternehmens, es vermittelt einen ersten Eindruck und dient sogar als Gradmesser Ihrer Kompetenz – noch bevor Sie überhaupt ein Wort mit der potentiellen Kundschaft wechseln konnten. Wir erklären, was ein gutes Logo auszeichnet und welche Hürden beim Logodesign zu meistern sind.

Aktuelle Logo-Kreationen unserer Werbeagentur

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Individualität

Im Normalfall agieren Sie nicht allein am Markt, weshalb es wichtig ist, dass Sie sich mit Ihrem Unternehmen von anderen Wettbewerbern abheben. Was sind naheliegende Motive? Welche verwendet die Konkurrenz? Wie kann die Bildmarke mit dem Unternehmensnamen bzw. der Wortmarke kombiniert werden? Wir als Kreativagentur, die Logos für einige nahezu identische Unternehmen gestalten durften, können Ihnen versichern: Es ist selten einfach, aber immer möglich, einzigartige Designs zu erstellen. Vergessen Sie also standardisierte Logo-Vorlagen und Stock-Material.

Seriosität

Ein angemessener Umfang an Farben, Schriftarten und Gestaltungselementen ist wichtig, um Kompetenz und Seriosität zu vermitteln. Zwei bis drei Farben sind vollkommen ausreichend, Schriftarten bzw. -schnitte sollten sogar auf ein bis zwei begrenzt werden. Je geringer der Umfang farblicher und typografischer Gestaltungsmittel ist, desto schwieriger ist allerdings die Auswahl, denn Farben vermitteln bestimmte Emotionen und die Fonts müssen die Identität des Unternehmens widerspiegeln. Um die Kundenbindung und den Wiedererkennungswert zu fördern, greifen Sie die Logofarben, -schriften und anderen Elemente in der Geschäftsausstattung und Ihren Werbemitteln wieder auf. Dieses Gestaltungsraster bezeichnet man auch als Corporate Design.

Informationsgehalt

Beim Designen von Logos stellt sich immer die Frage, welche Informationen notwendig und welche überflüssig sind. Das bezieht sich vor allem auf die Wortmarke, die dem Betrachter meistens den Unternehmensnamen und dessen Leistungen einprägsam vermitteln soll. Nehmen wir beispielsweise das fiktive Unternehmen Max Müller und Moritz Meyer Logistik GmbH & Co. KG. Es sollte nachvollziehbar sein, dass die Vornamen der Geschäftsführer und die Unternehmensform für das Logo uninteressant sind und deshalb weggelassen werden können. Berufs-, Branchenbezeichnungen oder andere Stichworte, die Ihr Geschäftsfeld beschreiben, sollten hingegen im Logo erscheinen, solange Sie kein etablierter Globalplayer sind.

Multimedialität

Damit eine Skalierbarkeit ohne Qualitätsverlust möglich ist, sollten Logos nicht pixelbasiert, sondern immer als Vektorgrafik, erstellt werden. Je nach Zielmedium können diese dann in andere Dateiformate, z.B. PNG, JPEG, PDF, umgewandelt oder eingebunden werden. Jedes Medium stellt eigene Anforderungen, um eine technisch korrekte Verwendung Ihres Logos garantieren zu können. Für gewöhnlich sollten folgende Ausführungen vorliegen: Druckdateien mit Sonderfarben (z.B. HKS oder Pantone), Prozessfarben (CMYK) und Schwarz (Schwarz-Weiß und Graustufen), sowie RGB-Versionen für Digital- und Onlinemedien. Auch eine Negativ-Variante macht Sinn, um das Logo auf Werbemitteln, Arbeitskleidung oder Fahrzeugen platzieren zu können, deren Farben den Unternehmensfarben gleichen.